Peat Pandora

Biographie

Peat Pandora - Foto: Blende-f8Peat Pandora (*26. Januar 1991) ist Rapper und Videoproduzent bei DSK.

Bereits in jungen Jahren kam er durch ältere Cousins mit Hiphop in Berührung – damals vor allem mit amerikanischem Rap. Erst mit seinem 12. Lebensjahr wendete er sich auch vermehrt dem deutschen Rap zu. Davon begeistert startete er mit 13 Jahren erste Gehversuche, welche allerdings ein schnelles Ende fanden.

2007 lernte er durch Zufall (nicht Marc) seinen zukünfigen Produzenten Timaha kennen und ergriff mit DSK als „whazzup“ das Mikrofon. Mit der „Spiegelbild EP“ im April 2008 feierte er einen gelungenen Einstand in die Materie. Seitdem ist er für einen Großteil der Texte und Vocals verantwortlich, mittlerweile unter dem Künstlernamen „Peat Pandora“. Legenden besagen, dass diesem Namenswechsel gar keine tiefsinnige Motivation zugrunde lag. Experten vermuten, dass die Alliteration nur durch einen Übersetzungsfehler enstanden ist. Heute steht er mit DSK regelmäßig auf regionalen Bühnen.

Neben DSK war Peat schon mehrmals im Videobattleturnier zu sehen. Dort konnte er sich mit lustigen und durchdachten Texten, viel Gegnerbezug und innovativen Videoideen mehrmals bis ins 32tel bzw. 64tel Finale durchschlagen. Sogar BRT-Finalist J.W. Goethe oder Lucky Looks konnte er im direkten Vergleich schlagen. Highlights waren die Kooperationen mit dem Kolibri, Marc Zufall und J.Differänt.

Seine Raps zeichnen sich durch eine klare, angenehme Stimme, abwechslungsreiche Flows und mehrsilbige Reime aus, ohne sich dabei vollkommen in Technikfinessen zu verstricken. Besonderes Augenmerk legt er vielmehr auf durchdachte Texte und Metaphern, in denen sich Weltansichten, Einstellungen, Gefühle und die Problematiken des Alltags widerspiegeln. Böse Zungen sagen, dass er nur Phrasen dreschen würde. Nette Zungen gibt es nicht. Seine Videos zeichnen sich durch viele, schnelle Schnitte und dem Erzählen von Kurzgeschichten aus. Verstehen muss man diese allerdings nicht immer. Außerdem baut er gerne kleine Filmfehler / Eastereggs ein.

 


Discographie

2008: DSK – Spiegelbild (EP)

2009: DSK – Rebirth (EP)

2010: DSK – Therapie (EP)

2010: DSK – Schicksal (EP)

2012: DSK – Zeiten für Helden (Sampler)

2014: DSK – 428XX (Album)

 


Werdegang

2005: erste Rapversuche

2007: DSK-Gründung mit Timaha

2008: erste DSK-EP „Spiegelbild“

2009: zweite DSK-EP „Rebirth“

2009: erster Live-Auftritt

2010: dritte DSK-EP „Therapie“

2010: Teilnahme am Rappers.in VBT 2010

2010: vierte DSK-EP „Schicksal“

2011: Teilnahme am Rappers.in VBT 2011

2011: Musikvideo „Heimat / Remscheid“

2012: DSK-Sampler: „Zeiten für Helden“

2013: Teilnahme am Rappers.in VBT 2013

2014: DSK-Album: „428XX“

2015: Teilnahme am Rappers.in VBT 2015

+ diverse Auftritte und Gastparts