Biographie

DSK - Foto: Blende-f8Die Geburtsstunde dieses vollkommen zufällig zusammengewürfelten Haufens lässt sich recht präzise auf das Jahr 2007 zurückdatieren, als Timaha und Peat Miles durch einen Zufall (noch nicht Marc) aufeinander trafen.

Timaha hatte sich gefühlt gerade erst seiner Pampers entledigt und Peat hatte die Hochphase seiner Pubertät gerade erst durchgestanden, als sie den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit legen sollten. Mit Peats Bruder d.ffect formten sie kurze Zeit später das Raptrio DSK, das viele Jahre lang die Rapszene Remscheids vollständig wegdominiert hat.

Unzählige Auftritte auf regionalen Bühnen, in Radiointerviews, Fernsehshows und kleinen Festivals sowie einem rekordverdächtigen Album (das gut erzogen auf den Namen „428XX“ hört) und diversen EPs und VBT-Teilnahmen später wurde den drei Heimatrappern im Jahr 2015 eines klar: Die Welt war noch nicht bereit für so viel geballtes Ausnahmetalent. Zeitgleich zog es Crewmember d.ffect, dessen musikalische Skills auf normalen Skalen nicht mehr messbar waren, hinaus in die weite Welt der Trapmusik, wo er fortan seinen eigenen Weg als Produzent und Rapper beschritt.

Alleine gelassen mit dem sinkenden Schiff suchten Timaha und Peat lange Zeit eine hinreichende Option, um das Leck gebührend zu stopfen. Da die beiden Menschenkinder mit ihrem ausgeprägten Kommerzorgan stets am Karies am Zahn der Zeit lauschten, erschien eines Tages die Thomy-Glühlampe über ihren rauchenden Köpfen und kündigte eine grandiose Idee an: In Zeiten, in denen herzlose Popmusik und skillfremde Trapmucke das Game heimsuchen, muss man sich so viele Backpackrapper mit Joghurt im Rucksack ins Boot holen wie nur möglich!

Schnell waren entsprechende Knebelverträge unterzeichnet und Philow und Zufall (diesmal Marc!) reihten sich an Deck als Teil der DSK Allstars ein. Um die Frage, warum sich darüber hinaus auch Raplegende Cenobite 543897 dazu herabließ, ebenfalls Teil dieser avangardistischen und zugleich kindlich-unreifen Musikformation zu werden, streiten sich führende Rapexperten noch heute.

Seit Ende 2017 bestreitet dieses ungleiche Quintett nun seinen mit Gelbgulbs geteerten Weg ins Land der Oldschool-Beats und Mark-Forster-Alternativen. In dieser Konstellation ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis diesen Ausnahmekünstlern ihr Talent letztendlich vollständig zu Kopf steigen wird und sie durch nichts und niemanden mehr aufzuhalten sind.